Session #5 am 19.10.2018

Was war das für ’ne Session, mal wieder. Beginnen wir mit ihrem Ende. Und ziehen den Hut vor unserer stimmstarken Unterstützung. Sagen danke an alle Künstler und das wundervolle Publikum!

Und hier noch einige photoshoptastische Impressionen…

Session #6 am 14.12.2018 | … (et)was für ein frohes Fest!

Hauke Ströh (© Foto: Oliver Ruhnke / Jazztrain) spielt ein paar eigene Stücke. Angenehm unaufgeregt, mit Taktgefühl und auf freundliche Art cool. Er ist u.a. Pianist in 5-Sterne-Hotels, Cafés sowie bei diversen Veranstaltungen. ZEIT ONLINE schreibt: „Wenn Hauke Ströh in die Tasten haut, versprüht sein Piano New Yorker Flair.“

Marie Diot ist Liedermacherin. Sie schreibt und singt Lieder mit klugen, außergewöhnlichen, deutschen Texten, begleitet sich dabei am Klavier und Synthie. Ihre Konzerte bestehen aus verqueren, komischen Ansagen und Liedern, die charmant und direkt, mit Wortwitz und Ironie Geschichten von Dingen erzählen, die so im Leben passieren. Liebe und Fischvergiftung zum Beispiel. Generell optimistisch, möglichst gelassen, immer auf der Suche nach den richtigen Worten und der besten Melodie. Mit dem Wunsch, jemanden zu berühren und ansonsten eindeutig ziemlich ohne Ziel. Am Ende klappt immer alles! Die Frage ist bloß, wie.

Peter Weißbach entdeckt erst spät im Leben seine wahre Bestimmung als Straßen-Poeter. Graffiti-Tierbilder an Häuserwänden waren die Inspiration für die ersten Texte. Daraus ist der Gedichtband „Vom Kreuchen und Fleuchen“ mit Fotos und Versen entstanden. Seither ist er „dem Reim immer auf den Versen“, wie auch der Titel seines abendfüllenden Programms lautet. So entstand eine Vielzahl pointenreicher, humorvoller Gedichte, in denen er die Sprache beim Wort nimmt und ihr mit besonderem Wortwitz auf den Zahn fühlt.

„Wir sind Goldberg. Wir sind eins. Wir sind vieles. Musik ist alles. Darum machen wir sie mit so viel Liebe. Ein Hoch auf Kunst!“ Das ist alles. Goldberg sagen nicht viel. Lieber sagen sie was aus. Und statt zu reden, lassen sie für sich sprechen, Texte und Töne. Singen tun sie allerdings selbst. Bereits mit 20 Jahren schloss Tamara ihre Ausbildung zur Bühnendarstellerin an der Stage School Hamburg ab. Seitdem ist die gebürtige Kölnerin auf den Bühnen der Republik zuhause, arbeitet parallel als Choreographin und Fitnesstrainerin. Auch für Jan führen alle Wege ins Theater: als Rezensent, Dramaturg, Regisseur, Musikalischer Leiter – und Schauspieler. Für Session #6 haben beide eine besondere Premiere im Gepäck: „Tödliche Weihnacht“ verschnürt das Schaurigste aus 600 Jahren Hamburger Geschichte in altbekannte Weihnacht-Weisen.

Auch wenn das besondere „O“ im Ensemblenamen etwas anderes suggeriert: Die Vøicebusters sind alles andere als Durchschnitt. Im Gegenteil: Ganz persönlich zugeschnitten auf den jeweiligen Anlass bzw. die individuellen Kundenwünsche erklingt das Programm der fünf Freunde. Den Schneid kann ihnen dabei nix und niemand abkaufen, denn das wichtigste haben sie immer dabei: die eigenen Stimmbänder. Ob altbekannter Oldie oder Evergreen, ob Neujahrsempfang, Firmenfeier, Messestand: Mehr braucht das beliebte A capella-Quintett auch gar nicht. Und wer ganz genau hinschaut, erkennt ein bekanntes Gesicht: Eben noch Gastgeber, jetzt auf unserer Showbühne – Jan Lehmann!

Session #5 am 19.10.2018 | Das Geheimnis ist gelüftet

StadTTgespräch, das Duo der besonderen Art, komplettiert unsere nächstwöchige Gästeliste. Michael Studt (Sänger, Gitarrist, Songwriter, Percussion) und Uwe Kienitz (Geige, Mundharmonika) verbindet seit sieben Jahren eine Freundschaft, die über das gemeinsame Musizieren hinausgeht. Leidenschaftlich covern sie rockig, poppig in deutsch und englisch „alles was bewegt und in Bewegung versetzt“. Musikalisches Highlight der beiden: „Am Fenster“ von CITY. Ebenso gern präsentieren sie Michaels überwiegend deutschsprachige, einfühlsame Eigenkompositionen. Mit teils witzigen Texten und immer eingängigen Melodien.

Session #5 am 19.10.2018 | VierAct ist kantiger als DreiAct

Seit 2010 arbeitet Samuel Beck an seinem Projekt Der Ukulelenprediger. Eine neuartige Kombination aus Sprache, Schauspiel und Musik, bei der er Samuels philosophischen Betrachtungen in den Vordergrund stellt. Das Album „Narrend“ ist nach jahrelangen philosophischen Grübeleien entstanden, die endlich nach außen getragen werden wollten. Es geht um Wahrheit, Sinn, Schmerz, Tod, Glück und eigentlich um das Leben an sich. Mehr zu Samuel und seinen Projekten lest und sehr Ihr hier.

JazzAffair aus Hamburg ist ein 5-stimmiger Chor mit zur Zeit über 30 aktiven Sängerinnen und Sängern. Zum Repertoire gehören Jazz, Swing, Latin, Pop, Gospel… also (fast) alles! Seit über 20 Jahren groovt sich JazzAffair mit seinen fein abgestimmten Arrangements (viele davon vom Chorleiter Christian Holler selbst geschrieben) durch die Hamburger Musikszene . Auch für den Auftritt in der BiB gilt das Chor-Motto: Let’s groove together! So sieht’s aus!

Die gebürtige Karlsruherin Saskia B begann schon früh mit Klavier- und Ballettunterricht, studierte in Hamburg Schauspiel, Gesang und Tanz. In zahlreichen Engagements – zuletzt auf dem Hamburger Theaterschiff – konnte sie ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen. Neben eigenen Kabarett- und Chansonprogrammen ist sie zudem als Sprecherin u.a. für Studio HH Synchron aktiv. Als Musikerin und Komponistin gründete sie 2013 ihre eigene Marke „pianolay“. Im Winter 2018 kommt ihr Soloprogramm „Nachtgedanken“ in Form von Musik, Gedichten, eigenen Songs und zusammen mit ihrem Schauspielpartner Peter G. Dirmeier wieder auf die Bühne. Checkt sie aus, die unaussprechliche Künstlerin!

Außerdem mit dabei: Ein Special Guest, ein Geheim-VIP. So geheim, dass selbst Jan und Iris noch nichts von ihm wissen!

3Barrio statt blue ice note!

In der Vorankündigung für Freitag standen sie noch ganz oben, nun werden sie am 24.08. leider nicht unter uns weilen: blue ice note haben – aus Gründen – ihren Auftritt abgesagt. Warum uns trotzdem die lateinamerikanische Sonne aus dem Arsch scheint? 3Barrio lässt niemanden im Regen stehen. Danke, Jungs – wir freuen uns auf Euch!

 

Session #4 am 24.08.2018 | Wir wissen, was gespielt wird

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, und kaum ist Session #3 vorbei, da steht auch schon das Line-Up für Runde vier.

Das Duo blue ice note um die Sängerin Anette und den Gitarristen Bernd bietet eine abwechslungsreiche stilistische Mischung von Jazz, Blues und Popsongs – hat aber leider kurzfristig seine Teilnahme abgesagt. Stattdessen freuen wir uns auf 3Barrio.

„Ja!“ ist das etwas andere Musik-Kabarett: Zum Mitmachen, Mitlachen, Mitsingen und Mitfeiern. Denn, „Ja!“, Veränderung ist möglich – doch wie wird man bloß diese kleinen Sabotage-Teufelchen bzw. inneren (und äußeren) Schweinehunde los? Jan Jahn spielt am Freitag, den 07.09. sein komplettes Programm in der BiB – und wird sich bei „Hut ab Hamburg“ zusammen mit dem Publikum schon mal für dieses ganz besondere Event eingrooven.

Milena Beneke ist Zirkus-Artistin. Das wusste sie schon mit 4 Jahren. Ihre frühe Bewunderung für Zirkusartisten führte sie mit sechs Jahren zur „Kinder- und Jugendcircusschule Tribühne“ in Hamburg in der sie erste Zirkustechniken erlernte. Nach dem Abitur war das Hobby zu einer tragenden Säule in ihrem Leben geworden, und sie beschloss, sich mit ihrem Freund an einer professionellen Artistenschule zu bewerben und so aus ihrer Leidenschaft einen Beruf zu machen. Aus dem Freund wurde ein Partner. Gemeinsam schlossen beide im Sommer 2017 die Artistenschule als Trapez-Artisten ab. Und wurden direkt vom GOP- Variete-Münster engagiert. Aus der Not (einer langwierigen Verletzung ihres Partners) heraus entwickelte Milena einen Handstand- Act, um weiterhin als Artistin auftreten zu können. Weil es für sie ungewohnt war, allein auf der Bühne zu stehen, griff sie zunehmend auf Requisiten zurück, die ihr halfen, ihre Nummer zu entwickeln.

Mit ihrem neuen Live-Programm zu dem in 2018 erscheinenden Album „Music for beaches“ zeigen stringNbase, genauer: die beiden Hamburger Chris Drave und Laurent Vianes, dass Chill-Out und Electro weit mehr sein kann als nur langweilige Fahrstuhl-oder stumpfe Tanzmusik. Ihre Tracks zeichnen sich durch sphärische Flächen und filligrane Live-Electro-Kompositionen aus. Von minimal bis tanzbar, immer getragen von Loops und Live-Instrumenten wie der japanischen Shakuhachi-Flöte, minimalistischen Vocals und natürlich den Melodien der elektrischen Violine, untermalt von dezenten Visuals.

Erleben Sie echtes Kreuzfahrtfeeling, wenn Karmen im Nebel die Bühne betritt. In originellen Interpretationen bekannter Melodien erzählt die Kreuzfahrt-Diva von Schönheitsgeheimnissen, Schiffbrüchen, der Liebe und ihrem ganz großen Traum. Ihr Ego ist so groß wie die Queen Mary 2, ihr Lachen ansteckend wie eine Tropenkrankheit und ihr Gesang erholsam wie ein Tag am Meer. Im Überseekoffer mit dabei: Erfrischende Geschichten, schlagfertige Situationskomik und mitreißende Songs.

Session #3 am 08.06.2018 | Die Künstler sind komplett

Alexandra Kampmeier weiß genau, wie man Geschichten spannend erzählt. Die ausgebildete Märchen- und Geschichtenerzählerin begibt sich auf verschlungenen Pfaden durchs Reich der Fantasie, wobei die Geschichte oft plötzlich abbiegt und sich neue, eigene Wege sucht. Als Erzählkünstlerin zieht sie seit vielen Jahren freiberuflich durch die Welt, um Wahres, Abstruses, Fantastisches und Überliefertes zum Leben zu erwecken. Sie ist unterwegs als Unterhaltungskünstlerin auf Kleinkunstbühnen, im privaten Rahmen oder auf Firmenfeiern. Ab und zu moderiert sie oder darf als Dozentin der Bücherpiraten Lübeck andere vom freien Erzählen begeistern. Ein weiterer Schwerpunkt sind die persönlichen Lebens- und Liebesgeschichten, die sie auf Hochzeiten, Jubiläen und Trauerfeiern erzählt. Schließlich steckt das Leben ja voller Geschichten…

Zwischen Ignoranz und Revolution steht manchmal nur ein Song. Bätz ist Singer Songwriter, Moderator und bärtiger Barde aus Hamburg und hat diesen Song nicht geschrieben, doch er liefert die passende Begleitmusik für die individuelle Suche danach. Nach dem Motto „Alles gut ist auch scheiße“ zeugen seine Texte von viel Gespür für wenig Zurückhaltung und behandeln die Grundfragen jeden Lebens: Wer bin ich und was mache ich hier? Bätz liefert seine Antworten darauf in pointierten Songs, welche er auf seiner Gitarre begleitet.

Otto Puttel macht kein Stand Up. Er selber behauptet, er macht Sit Down. Wobei es inzwischen als erwiesen gilt, dass er tatsächlich recht gut im Rumsitzen ist. Hinter der kauzigen Figur „Otto Puttel“ verbirgt sich der Hamburger Kabarettist, Komiker, Clown und Theatermacher Michbert Scheben. „Otto Puttel“ wurde eigentlich für das von ihm verfasste Theaterstück „Das Otto Pudel Projekt“ kreiert, entwickelte aber schnell ein recht dynamisches Eigenleben. So ist Herr Puttel unter anderem in der „Comedy Dusche“, im Schulcircus PampelMuse, der „Brettschneider Show“, der „Se Pudels Varie-Tee Schau“ und in Deutschland unterwegs.

Siegfried Schreck ist Lyriker, Songtexter und Digitalkünstler. Vor 50 Jahren kam er nach Hamburg, um Seemann zu werden, blieb aber an Land „kleben“. Fast 40 Jahre war er im Hamburger Hafen als Kranführer beschäftigt, hat nebenbei Gedichte und Songtexte geschrieben. Er ist ein Multitalent, malt abstrakte Bilder am PC und beschäftigt sich mit Fotokunst. Inzwischen pensioniert, hat er jetzt die nötige Zeit, sich um Ausstellungen und Lesungen zu kümmern. Für „Hut ab Hamburg“ liest er eine kleine Auswahl seiner Hamburg- und Hafengedichte.

Seit einigen Jahren ist Dustin Reikischke als Singer/Songwriter in den Hamburger Clubs unterwegs und überzeugt dabei jedes Publikum nur mit seiner Gitarre und seiner gefühlvollen Stimme. Die Musik ist eine Mischung aus „deutschem Song-Writertum“ der Hamburger Schule und „Bon Jovi College-Rock“. Songs, die Geschichten erzählen – über Freundschaften und Werte, über Träume und die Liebe. Musik, die dabei weder kitschig noch alt klingt, sondern erfrischend menschlich.

Session #2 am 20.04.2018 | Die Vorbereitungen laufen

Nach der Show ist vor der Show, und Jan und Iris wären nicht Jan und Iris, wenn sie sich auf den Lorbeeren der rauschenden Premiere ausruhen würden. Im Gegenteil steht das LineUp für den zwanzigsten April schon so gut wie:

Bamautzky. Drei Brüder im Geiste, gesegnet mit lieblichem Gesang, bewaffnet mit Gitarre, Ukulele, Cajón, vielleicht auch mit Kontrabass und Theremini, spielen herzerwärmende Lieder für Laute und Leise. Zärtlich rocken sie die Bühne und entführen Euch in das Wunderland der Liebe, Triebe und gemischten Gefühle. Besser kann man das nicht machen.

Duo Absurd. Die Stars in seinen Reimen sind etwa das Suppenhuhn „Miss Basedow“, die „Schlange Nathalie“ und die „Wildsau Leonore“. Hauptberuflich ist Andreas Birnbaum Sprecher, jetzt präsentiert der gebürtige Bremer seine Dichtkunst. „Animalische Zustände“ heißt das Programm, das er zusammen mit dem HamburgerPianisten Simon Rawalski über ein Jahr lang erarbeitet hat.

Der 30jährige Rawalski begleitet ihn bei seinen Vorträgen, hat dafür kräftig komponiert.

Birnbaum sieht sich in der Tradition von Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz und Heinz Erhardt – „nur eben mit modernen Themen“. Und die reichen vom PC über Vogelgrippe und Rinderwahn bis zum schwulen Papagei.

Jens Pape, Sänger, Pianist und Komponist, präsentiert bei „Hut ab“ die ersten Perlen seines neuen Soloprogramms „Tiefgang“. Nachdenklich, zugewandt, persönlich und lebensfroh. Ein bisschen weird, ein bisschen weise; aufgedreht, ausgelassen und tendenziell leise. Jens Pape (Popmusiker, Liedermacher, Chanteur?) singt von der ernsthaften Leichtigkeit des Lebens. Vom Lieben, vom Trinken, von Angst und von Freundschaft. Lachend, fast ironiefrei und sehr musikalisch.

Tom Ehrlich erzählt in seinem StandUp-Programm keine Geschichten,sondern macht einen wilden Ritt durch die Absurditäten des Alltags. Von einer Schnupperstunde beim Urologen über dahinvegetierende Vegetarier bis zum Unterschied zwischen Christian Lindner und einer Waschmaschine. Das ist lustig und erfrischend anders.

Die Band BeatShock aus dem Raum Kiel bringt heiße Disco- und Pop-Funk-Rhythmen auf die Bühne. Mit ihren selbst geschrieben Songs sind die Musiker seit einigen Jahren in Norddeutschland unterwegs, bringen die Leute zum Grooven und Dancen.

Premiere am 9.2.2018 | Das Programm steht

Kaum zu glauben, aber nah: Am 9. Februar lüftet die KleinKunstShow in Altona zum ersten Mal den Hut. Und den Vorhang. Und zwar für diese Künstler:

Robert „Rowdy“ Blake, der vielseitige Zauberer aus den Niederlanden, wird Teile seines Varietéprogramms “MAGIC VARIETE SHOW” zeigen. Angefangen hat es vor 40 Jahren mit dem Zauberkasten. Es entstanden erste Kindershows, dann Straßenshows (3 x Holländischer Meister der Straßenzauberkunst), die ihn durch die ganze Welt bis nach Neuseeland führten. Aus all den verschiedenen Shows und Interessen ist nun sein Varietéprogramm entstanden. Im Februar kommt er nach Hamburg, um uns zu verzaubern – mit seiner direkten, humorvollen und „magischen“ Art .

Axel Pätz avancierte in den letzten Jahren zu einem führenden Vertreter der deutschsprachigen Musikkabarett-Szene. Mit klaren Worten und viel Musik schildert er einfallsreich, höchst sprachgewandt und immer überspitzt den absurden Alltag. In seinem vierten Soloprogramm Realipätztheorie stellt sich Tastenkabarettist Axel Pätz wieder den drängenden Fragen unserer Zeit und seziert die Mysterien des Alltags. Mit schneidendem Witz und intelligenten Chansons – feinsinnig, böse, satirisch. Axel Pätz treibt im Kleinen wie im Großen die Erkenntnislust auf die Spitze des Eisbergs. Und wir treiben Euch ihm gerne in die Arme!

„Worunter leidet die Teilzeitrebellin?“ fragt Turid Müller. Und gibt selbst die Antwort: „Unter Haltung!“ Sie singt von der täglichen Grätsche zwischen Ideal und Wirklichkeit, über Politik und Gesellschaft und vom ganzen vertrackten Wertechaos, dem niemand entkommt. Nicht mal sie selbst.

Zwischendurch plaudert die Schauspielerin und Diplompsychologin aus dem Nähkästchen ihrer Karriere. Von der bühnentherapeutischen Couch aus spießt die lächelnde Blondine im kleinen Schwarzen treffsicher auf, was wir nur allzu gern unter den Teppich unserer eigenen Prinzipien kehren. Dabei schürft sie tief. Aber nie unter der Gürtellinie.

Als „Singer/Songwriter aus Hamburg mit internationalem Sound“ bezeichnet sich Torben Tietz auf seiner Facebook-Seite. Wir sagen: Der Supersympath mit Ursprung Augsburg muss internationale Standards schon darum nicht scheuen, weil er selbst welche setzt. Stil und Spiel: einfach unverwechselbar. Zunächst musikalischer Spätzünder und Autodidakt, dann Gitarren- und Physikstudent fasste Torben durch zahlreiche Straßenkonzerte in Portugal den Entschluss, das mit der Musik jetzt professionell aufzuziehen. Folgerichtig ging es nach London, wo er seine erste EP „House in the Woods“ veröffentlichte. Hier geht’s zu Torbens Website.

Auch wenn das besondere „O“ im Ensemblenamen etwas anderes suggeriert: Die Vøicebusters sind alles andere als Durchschnitt. Im Gegenteil: Ganz persönlich zugeschnitten auf den jeweiligen Anlass bzw. die individuellen Kundenwünsche erklingt das Programm der fünf Freunde. Den Schneid kann ihnen dabei nix und niemand abkaufen, denn das wichtigste haben sie immer dabei: die eigenen Stimmbänder. Ob altbekannter Oldie oder Evergreen, ob Neujahrsempfang, Firmenfeier, Messestand: Mehr braucht das beliebte A capella-Quintett auch gar nicht. Und wer ganz genau hinschaut, erkennt ein bekanntes Gesicht: Eben noch Gastgeber, jetzt auf unserer Showbühne – Jan Lehmann!