Premiere am 9.2.2018 | Das Programm steht

Kaum zu glauben, aber nah: Am 9. Februar lüftet die KleinKunstShow in Altona zum ersten Mal den Hut. Und den Vorhang. Und zwar für diese Künstler:

Sebastian Christ ist wohl weit besser bekannt als Moderator des Oxmox Bandcontest und der Kika-Sendung „Leider lustig“. Oder durch seinen YouTube-Channel. Oder unter seinem Künstlernamen Gniechel – gern auch „der goldene Gniechel“ – bzw. seinem Alter Ego Doktessor. Der Tausendsassa in puncto Kleinkunst könnte den Abend wohl locker im Alleingang bestreiten, ohne dabei zweimal hintereinander „das Gleiche“ machen zu müssen. Für den 9.2. hat er eigentlich nur eine Vorgabe bekommen: „Alles außer Musik.“ Eine leise Ahnung davon, was das alles sein kann, bekommt Ihr hier.

Axel Pätz avancierte in den letzten Jahren zu einem führenden Vertreter der deutschsprachigen Musikkabarett-Szene. Mit klaren Worten und viel Musik schildert er einfallsreich, höchst sprachgewandt und immer überspitzt den absurden Alltag. In seinem vierten Soloprogramm Realipätztheorie stellt sich Tastenkabarettist Axel Pätz wieder den drängenden Fragen unserer Zeit und seziert die Mysterien des Alltags. Mit schneidendem Witz und intelligenten Chansons – feinsinnig, böse, satirisch. Axel Pätz treibt im Kleinen wie im Großen die Erkenntnislust auf die Spitze des Eisbergs. Und wir treiben Euch ihm gerne in die Arme!

„Worunter leidet die Teilzeitrebellin?“ fragt Turid Müller. Und gibt selbst die Antwort: „Unter Haltung!“ Sie singt von der täglichen Grätsche zwischen Ideal und Wirklichkeit, über Politik und Gesellschaft und vom ganzen vertrackten Wertechaos, dem niemand entkommt. Nicht mal sie selbst. Zwischendurch plaudert die Schauspielerin und Diplompsychologin aus dem Nähkästchen ihrer Karriere. Von der bühnentherapeutischen Couch aus spießt die lächelnde Blondine im kleinen Schwarzen treffsicher auf, was wir nur allzu gern unter den Teppich unserer eigenen Prinzipien kehren. Dabei schürft sie tief. Aber nie unter der Gürtellinie.

Als „Singer/Songwriter aus Hamburg mit internationalem Sound“ bezeichnet sich Torben Tietz auf seiner Facebook-Seite. Wir sagen: Der Supersympath mit Ursprung Augsburg muss internationale Standards schon darum nicht scheuen, weil er selbst welche setzt. Stil und Spiel: einfach unverwechselbar. Zunächst musikalischer Spätzünder und Autodidakt, dann Gitarren- und Physikstudent fasste Torben durch zahlreiche Straßenkonzerte in Portugal den Entschluss, das mit der Musik jetzt professionell aufzuziehen. Folgerichtig ging es nach London, wo er seine erste EP „House in the Woods“ veröffentlichte. Hier geht’s zu Torbens Website.

Auch wenn das besondere „O“ im Ensemblenamen etwas anderes suggeriert: Die Vøicebusters sind alles andere als Durchschnitt. Im Gegenteil: Ganz persönlich zugeschnitten auf den jeweiligen Anlass bzw. die individuellen Kundenwünsche erklingt das Programm der fünf Freunde. Den Schneid kann ihnen dabei nix und niemand abkaufen, denn das wichtigste haben sie immer dabei: die eigenen Stimmbänder. Ob altbekannter Oldie oder Evergreen, ob Neujahrsempfang, Firmenfeier, Messestand: Mehr braucht das beliebte A capella-Quintett auch gar nicht. Und wer ganz genau hinschaut, erkennt ein bekanntes Gesicht: Eben noch Gastgeber, jetzt auf unserer Showbühne – Jan Lehmann!