Session #2 am 20.04.2018 | Die Vorbereitungen laufen

Nach der Show ist vor der Show, und Jan und Iris wären nicht Jan und Iris, wenn sie sich auf den Lorbeeren der rauschenden Premiere ausruhen würden. Im Gegenteil steht das LineUp für den zwanzigsten April schon so gut wie:

Bamautzky. Drei Brüder im Geiste, gesegnet mit lieblichem Gesang, bewaffnet mit Gitarre, Ukulele, Cajón, vielleicht auch mit Kontrabass und Theremini, spielen herzerwärmende Lieder für Laute und Leise. Zärtlich rocken sie die Bühne und entführen Euch in das Wunderland der Liebe, Triebe und gemischten Gefühle. Besser kann man das nicht machen.

Duo Absurd. Die Stars in seinen Reimen sind etwa das Suppenhuhn „Miss Basedow“, die „Schlange Nathalie“ und die „Wildsau Leonore“. Hauptberuflich ist Andreas Birnbaum Sprecher, jetzt präsentiert der gebürtige Bremer seine Dichtkunst. „Animalische Zustände“ heißt das Programm, das er zusammen mit dem HamburgerPianisten Simon Rawalski über ein Jahr lang erarbeitet hat.

Der 30jährige Rawalski begleitet ihn bei seinen Vorträgen, hat dafür kräftig komponiert.

Birnbaum sieht sich in der Tradition von Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz und Heinz Erhardt – „nur eben mit modernen Themen“. Und die reichen vom PC über Vogelgrippe und Rinderwahn bis zum schwulen Papagei.

Jens Pape, Sänger, Pianist und Komponist, präsentiert bei „Hut ab“ die ersten Perlen seines neuen Soloprogramms „Tiefgang“. Nachdenklich, zugewandt, persönlich und lebensfroh. Ein bisschen weird, ein bisschen weise; aufgedreht, ausgelassen und tendenziell leise. Jens Pape (Popmusiker, Liedermacher, Chanteur?) singt von der ernsthaften Leichtigkeit des Lebens. Vom Lieben, vom Trinken, von Angst und von Freundschaft. Lachend, fast ironiefrei und sehr musikalisch.

Tom Ehrlich erzählt in seinem StandUp-Programm keine Geschichten,sondern macht einen wilden Ritt durch die Absurditäten des Alltags. Von einer Schnupperstunde beim Urologen über dahinvegetierende Vegetarier bis zum Unterschied zwischen Christian Lindner und einer Waschmaschine. Das ist lustig und erfrischend anders.

Die Band BeatShock aus dem Raum Kiel bringt heiße Disco- und Pop-Funk-Rhythmen auf die Bühne. Mit ihren selbst geschrieben Songs sind die Musiker seit einigen Jahren in Norddeutschland unterwegs, bringen die Leute zum Grooven und Dancen.

Premiere am 9.2.2018 | Das Programm steht

Kaum zu glauben, aber nah: Am 9. Februar lüftet die KleinKunstShow in Altona zum ersten Mal den Hut. Und den Vorhang. Und zwar für diese Künstler:

Robert „Rowdy“ Blake, der vielseitige Zauberer aus den Niederlanden, wird Teile seines Varietéprogramms “MAGIC VARIETE SHOW” zeigen. Angefangen hat es vor 40 Jahren mit dem Zauberkasten. Es entstanden erste Kindershows, dann Straßenshows (3 x Holländischer Meister der Straßenzauberkunst), die ihn durch die ganze Welt bis nach Neuseeland führten. Aus all den verschiedenen Shows und Interessen ist nun sein Varietéprogramm entstanden. Im Februar kommt er nach Hamburg, um uns zu verzaubern – mit seiner direkten, humorvollen und „magischen“ Art .

Axel Pätz avancierte in den letzten Jahren zu einem führenden Vertreter der deutschsprachigen Musikkabarett-Szene. Mit klaren Worten und viel Musik schildert er einfallsreich, höchst sprachgewandt und immer überspitzt den absurden Alltag. In seinem vierten Soloprogramm Realipätztheorie stellt sich Tastenkabarettist Axel Pätz wieder den drängenden Fragen unserer Zeit und seziert die Mysterien des Alltags. Mit schneidendem Witz und intelligenten Chansons – feinsinnig, böse, satirisch. Axel Pätz treibt im Kleinen wie im Großen die Erkenntnislust auf die Spitze des Eisbergs. Und wir treiben Euch ihm gerne in die Arme!

„Worunter leidet die Teilzeitrebellin?“ fragt Turid Müller. Und gibt selbst die Antwort: „Unter Haltung!“ Sie singt von der täglichen Grätsche zwischen Ideal und Wirklichkeit, über Politik und Gesellschaft und vom ganzen vertrackten Wertechaos, dem niemand entkommt. Nicht mal sie selbst.

Zwischendurch plaudert die Schauspielerin und Diplompsychologin aus dem Nähkästchen ihrer Karriere. Von der bühnentherapeutischen Couch aus spießt die lächelnde Blondine im kleinen Schwarzen treffsicher auf, was wir nur allzu gern unter den Teppich unserer eigenen Prinzipien kehren. Dabei schürft sie tief. Aber nie unter der Gürtellinie.

Als „Singer/Songwriter aus Hamburg mit internationalem Sound“ bezeichnet sich Torben Tietz auf seiner Facebook-Seite. Wir sagen: Der Supersympath mit Ursprung Augsburg muss internationale Standards schon darum nicht scheuen, weil er selbst welche setzt. Stil und Spiel: einfach unverwechselbar. Zunächst musikalischer Spätzünder und Autodidakt, dann Gitarren- und Physikstudent fasste Torben durch zahlreiche Straßenkonzerte in Portugal den Entschluss, das mit der Musik jetzt professionell aufzuziehen. Folgerichtig ging es nach London, wo er seine erste EP „House in the Woods“ veröffentlichte. Hier geht’s zu Torbens Website.

Auch wenn das besondere „O“ im Ensemblenamen etwas anderes suggeriert: Die Vøicebusters sind alles andere als Durchschnitt. Im Gegenteil: Ganz persönlich zugeschnitten auf den jeweiligen Anlass bzw. die individuellen Kundenwünsche erklingt das Programm der fünf Freunde. Den Schneid kann ihnen dabei nix und niemand abkaufen, denn das wichtigste haben sie immer dabei: die eigenen Stimmbänder. Ob altbekannter Oldie oder Evergreen, ob Neujahrsempfang, Firmenfeier, Messestand: Mehr braucht das beliebte A capella-Quintett auch gar nicht. Und wer ganz genau hinschaut, erkennt ein bekanntes Gesicht: Eben noch Gastgeber, jetzt auf unserer Showbühne – Jan Lehmann!